Zecken – was ist zu beachten?

In der warmen Jahreszeit nimmt die Zahl der Zecken wieder zu. Sie lauern in Bodennähe, bis zur Kniehöhe in Gräsern und an Büschen und warten darauf bis der Mensch durch Feld, Wald und Flur streift. Oft krabbeln sie zunächst am Körper und beissen nicht. Einmal festgebissen, sitzen sie fest in der Haut. Die Entfernung gelingt mit einer Zeckenzange. Am besten Sie lassen sich von uns dabei helfen.
Schlimmstenfalls können Zecken Krankheitserreger bei sich tragen, durch die eine sogenannte Hirnentzündung entsteht. Bei uns in der Gegend kommen diese Viren praktisch nicht vor, aber in vielen Gegenden von Deutschland sind sie verbreitet. Eine Schutzimpfung gegen die Hirnhautentzündung ist für Jung und Alt möglich und wird oft von den Krankenkassen auch bezahlt.

Fit für den Sommer?

Noch lässt der Sommer auf sich warten, aber die Urlaubssaison rückt immer näher. Schnell ist eine Reise gebucht. Wichtig: Den eigenen Schutz bei den Urlaubsvorbereitungen nicht vergessen.
Soll es in ferne Länder, in den Süden Europas oder nach Asien gehen? Reiseschutzimpfungen können vor unliebsamen Überraschungen und Folgeschäden schützen. Egal in welches Land auf dieser Erde Sie reisen, wir können Sie ausführlich informieren und beraten und wenn nötig auch mit einer Schutzimpfung versehen.

Ab Januar 5 Pflegegrade statt 3 Pflegestufen

Liebe Leserin und lieber Leser,

ab Januar ändern sich die Bestimmungen über die Pflegebedürftigkeit zu Ihrem Vorteil, sofern Sie oder einer Ihrer Angehörigen davon betroffen sind. Die Verbesserungen betreffen nicht nur Menschen, die von Demenz betroffen sind. Bisher wurde die Pflegebedürftigkeit durch Addition von Minuten der Pflegetätigkeit erfasst. Künftig wird der Bedarf in verschiedenen Lebensbereichen (Module) in Graden ermittelt. Dabei gibt es je Frage die Einschätzungen „selbständig“ (0 Punkte), „überwiegend selbständig“ (1 Punkt), „überwiegend unselbständig“ (2 Punkte) oder „unselbständig“ (3 Punkte). Am Ende werden alle Punkte addiert. Aus dem Summe ergeben sich die Pflegegrade. Ab 1.1.2017 werden es fünf Pflegegrade sein, im Unterschied zu den drei Pflegestufen, die es bisher gab.

Es wird beim Übergang niemand schlechter gestellt werden und die Leistungen wurden deutlich verbessert. Pflegende Angehörige werden in der Renten- und Arbeitslosenversicherung besser abgesichert.

Durch eine Vereinfachung der Pflegedokumentation gewinnen die Pflegekräfte mehr Zeit für die Pflege.

Alles in Allem eine sehr positive Entwicklung. Es bleibt zu hoffen, dass der Pflegeberuf auch finanziell aufgewertet wird und die Pflegeinrichtungen genügend Kräfte finden, um uns, die wir ja alle älter werden, menschliche Wärme und ausreichend Hinwendung im jeweils selbst gewählten Umfeld zu gewähren.

In diesem Zusammenhang ist es uns ein besonderes Anliegen, Sie bei der Entwicklung einer Patientenverfügung zu unterstützen. Durch verschiedene Vorsorgevollmachten können Sie bereits in gesunden Tagen Ihre Zukunft gestalten für den Fall, das Sie es in der Zukunft selber nicht mehr können sollten.

Sprechen sie uns zu den genannten Themen gerne an.

Neueröffnung nach 31 Jahren?

Liebe Leserin und lieber Leser,

auch nach 31 Jahren Hausarztpraxis in Hörstel werden wir weiterhin für Sie da sein.

Diese Homepage ist für uns Neuland. Wir haben uns nach Kräften bemüht, Ihnen als Nutzer das Leben so einfach wie möglich zu machen. So befindet Sich auf jeder Seite oben die Navigationsleiste. Sie kommen also von jeder Seite entweder wieder zurück auf die vorige Seite oder gezielt auf eine der ausgewiesenen Seiten. Für Anregungen zur Weiterentwicklung sind wir sehr dankbar. Leider hat sich die Terminbuchung über die Homepage für eine Hausarztpraxis als technisch zu schwer herausgestellt. Dennoch können Sie jederzeit über das Kontaktformular eine Terminanfrage an uns richten. Wir werden Sie so schnell es geht benachrichtigen.

In den zurück liegenden 2 Jahren haben wir unsere Praxis umstrukturiert und modernisiert. Unseren Eingang haben wir für Menschen mit Behinderungen mit einer Automatiktür ausgestattet und das Patienten-WC ist mit viel Platz für Rollstuhlfahrer erweitert worden. Armstützen und ein Notruf geben Ihnen die nötige Sicherheit.

Zwei Mitarbeiterinnen haben sich zur Praxisassistentin weitergebildet. Dazu hat der Deutsche Hausärzteverband die Bezeichnung Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis ( VerAh®) geschaffen. Mit dem VerAh-mobil® kommen beide in meinem Auftrag bei Bedarf zu Ihnen nach Hause. Aber auch in der Praxis stehen sie Ihnen bei vielen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Obwohl die Berufsgenossenschaften seit dem 1. Januar des zu Ende gehenden Jahres das sogenannte H-Arzt-Verfahren eingestellt haben, dürfen wir auch weiterhin bei Kindergarten, Schul – und Arbeitsunfällen für Sie tätig werden. Bei längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten müssen wir Sie beim D-Arzt vorstellen. Dadurch entstehen für Sie längere Wege und Wartezeiten. Diese Entwicklung bedauern wir sehr.

Mit der Zulassung zum H-Arztverfahren war unsere Genehmigung zum Röntgen verbunden. Die für uns zuständige Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat uns mitgeteilt, ab 1.1.2016 keine Röntgenuntersuchungen mehr abrechnen zu dürfen. Das ist für viele Ratsuchende eine herbe Enttäuschung, zumal wir über viele Jahre alle Qualitätskontrollen bei der Ärztekammer und auch bei der KVWL anstandslos bestanden haben. Dank der guten Zusammenarbeit mit den umliegenden Röntgenpraxen, können wir Ihnen aber sehr zeitnah Termine für die dringenden Röntgenuntersuch-ungen besorgen.

Für die Untersuchungen im Zusammenhang mit der Fahrerlaubnis („Führerscheinuntersuchungen“) konnten wir eine gesonderte Kabine einrichten, in der alle diesbezüglichen Untersuchungen stattfinden – einschließlich der Reaktionstests.